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| REVOX A36 Tonbandgerät (1955) Nach einer intensiven Entwicklungsarbeit war es 1955 soweit: Das Pioniergerät A36 anfänglich Modell 36 genannt - konnte als Prototyp (anläßlich der Radioausstellung in Zürich einem staunenden Publikum vorgestellt werden. Als erstes Gerät der Serie 36 wies es bereits Konstruktionsmerkmale professioneller Studiomaschinen auf. Völlig ungewöhnlich in der Preisklasse eines Amateurgerätes war der 3-Motoren-Antrieb, die elektrische Drucktastensteuerung sowie der Einsatz von Magneten für die Bewegung der Bremsen und der Andruckrolle. Der polumschaltbare, direktantreibende Tonmotor ermöglichte zwei Bandgeschwindigkeiten: 19 und 9,5 cm/s. Mit dem 1955 ebenfalls eingeführten Langspielband wurde eine Aufnahmedauer von 6 Stunden (9,5 cm/s, Halbspur) erreicht, Das Gerät gab es als Halb- (36-2) oder Vollspurausführung (36-1), in Koffer und als Einbauchassis, mit oder ohne Endverstärker und Lautsprecher. Bis Ende 1956 waren sämtliche 2000 gebauten Revox A36 verkauft. |
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| REVOX B36 Tonbandgerät Durch den Einbau eines separaten Tonkopfes für die Wiedergabe wurde mit dem Revox B36 erstmals die direkte Hinterbandkontrolle während der Aufnahme ermöglicht. Ebenfalls erstmals wurden exakte Angaben für die Gleichlaufschwankungen angegeben. Diese betrugen max. 0,3 % bei 19 cm/s und lagen damit nur knapp über dem Wert, der zehn Jahre später zur verbindlichen Hi-Fi-Norm noch DIN 45500 erhoben wurde. Gegenüber dem A36 wurde ein zusätzlicher, regelbarer Radio-Eingang eingebaut, der die Mischmöglichkeiten erweite |
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| REVOX C36 Tonbandgerät Das Tonbandgerät C36 war eine Weiterentwicklung des zwei Jahre zuvor erschienenen Revox B36. In vielen kleinen Details verbessert wurden insbesondere das Laufwerk, die Tonköpfe und die Elektronik. Das Gerät erfüllte bereits die wesentlichen Forderungen in bezug auf Gleichlauf, Frequenzgang und Dynamik der zukünftigen Hi-Fi-Normen. Hinsichtlich Technik und Produktequalität war das C36 allen damals auf dem Markt befindlichen Konkurrenzprodukten um Jahre voraus. |
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| REVOX D36 Tonbandgerät (1960) Die ersten Stereotonbandgeräte für 2- oder 4-Spur-Aufzeichnung hatten den bewährten mechanischen Aufbau des Vorgängers Revox C36 als Grundlage. Von Grund auf neu konstruiert war indessen der Verstärkerteil für die Stereoaufnahme und -wiedergabe.Neu waren zudem gleichstromgeheizte Vorstufen und ein Lösch und Vormagnetisierungsoszillator mit Treiberstufen für 70 kHz sowie die Stereotonköpfe. Zum eingebauten Lautsprecherverstärker mit 6 W Leistung (bei weniger als l% Klirr) wurde ein gleichartiger Zusatzverstärker (Modell 39) für den Ausbau zu einer kompletten Stereoanlage angeboten. Mit den vollständig getrennten Aufnahme- und Wiedergabeverstärkern war das D36 ein ideales Gerät, welches dem Amateur die verlockende Perspektive von Stereoaufnahmen mittels zweier Mikrofone eröffnete. Neben Willi Studer war der Ingenieur Guido Besimo maßgeblich an der Entwicklung der ersten Revox-Stereotonbandgeräte beteiligt. |
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| REVOX E36 Tonbandgerät (1961) |
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| REVOX F36 Tonbandgerät (1962) |
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| REVOX G36 Tonbandgerät Die vollständige Überarbeitung des F36 zum Revox G36 führte zum Höhepunkt und Abschluß in der Entwicklung von Tonbandgeräten mit Röhrenelektronik. Die Ablösung der "grünen Serie" durch ein moderneres Grau/Blau war mehr als ein Facelifting. Das Gerät wurde vergrößert, damit es auch Bandspulen bis 26,5 cm (10,5") aufnehmen konnte. Für den Tonbandantrieb wurde erstmals ein Synchronmotor eingesetzt, der die absolute Geschwindigkeit innerhalb engster Toleranzen garantierte. Über eine massive Gußbrücke bildete der neue Tonmotor mit Andruckarm und Tonkopfträger eine besonders langzeitstabile Einheit. Im Bandlauf wurde schließlich im Verlauf der Serie G36 erstmals ein kontaktloser, fotoelektrischer Bandendschalter realisiert. Zur Erzielung gleichmäßiger Bandwickel beim schnellen Umspulen wurde die abwickelnde Bandspule mittels einer Gegenspannung am Wickelmotor leicht gebremst. Die Verstärkerelektronik blieb gegenüber dem Modell F36 fast unverändert, mit einer wichtigen Ausnahme: zur Aussteuerungskontrolle wurden moderne beleuchtete Zeigerinstrumente, sog. VU-Meter (Volume Units) eingesetzt, wodurch auch eine Röhre gespart werden konnte. Als 1967 das letzte Revox G36 in Regensdorf vom Fließband lief, fand damit eine der erfolgreichsten Produkteserien in der Unternehmensgeschichte ihren Abschluß. Das Revox G36 entwickelte sich im In- und Ausland sehr schnell zu einem Bestseller, und bereits wenige Monate nach seiner Markteinführung geriet das Gerät ins Blickfeld verschiedener Konsumentenschutzorganisationen. Ein bedeutendes nordamerikanisches Prüflabor unternahm 1964 Vergleichstests mit anderen Tonbandgeräten in derselben Preisklasse. In der zusammenfassenden Gegenüberstellung zwischen Preis, Leistung und Qualität stand das Revox G36 schließlich an erster Stelle und wurde als "best buy" beurteilt. |